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Landnutzung auf die Rote Liste!
Landnutzung auf die Rote Liste! Wer ist eigentlich gefährdet?



Das „Forum Natur Brandenburg“ hatte zu einer öffentlichen Diskussion eingeladen.
Am Freitag den 26.Mai traf sich die Gesprächsrunde unter Leitung des rbb Moderators
Sebastian Schiller. Vertreten waren für den Landesfischerei Verband Lars Dettmann,
für den Landesjagdverband Dr. Dirk Wellershoff, für den Kreisbauernverband Jens
Schreinicke und für die NABU Friedhelm Schmitz-Jersch. Diskussionsort in der Brandenburghalle auf der Brala des Mafz Erlebnispark in Paaren.



Schon des erste Thema >Biber< sorgte für Zündstoff. Lars Dettmann verwies auf Dammbrüche und Schäden an Deichen die Ackerflächen, Grünland und Wege schädigten, hervorgerufen durch Biber. Dem stimmte Jens Schreinicke zu und erweiterte dies mit Problemen der Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge. Der Vertreter der NABU sah das natürlich anders und vertrat die Auffassung, Einzelfälle sollten nicht verallgemeinert werden. Strittig auch die Aussage das Biber für die Wasserregulierung sorgen. Dies sollte man besser den Zweckverbänden überlassen so Schreinicke.

Kormorane seien für die Teich- und Fischwirte ein ernsthaftes Problem. Bis zu 500 g Fisch benötige jeder Vogel pro Tag. Die Abdeckung von Gewässerflächen mit Netzen seien zwar erfolgreich gewesen aber die Kosten von etwa 15.000.- €/ha seien nicht vertretbar. Da auch Teile der Wasserflächen nicht abgedeckt werden dürfen sei dort der Fischotter wiederum verstärkt vorhanden. Ersatzzahlungen wurden von den Behörden gestrichen dafür Abschüsse erlaubt. 1.300 Abschüsse wurden im letzten Jahr getätigt. Trotzdem betrage die Verlustquote bis zu 65%. Seit 25 Jahren werde das Problem ohne Erfolg diskutiert so der Landesfischerei Vorsitzende. Hier ist auch eine Renovierung des Artenschutzgesetzes notwendig.

Das Thema Wolf wurde wie erwartet mit vielen Emotionen diskutiert. Alle Flächen für
Nutztierhaltung zu Zäunen hält Präsident Wellershoff für Irrsinn. Wo Nutztierhaltung vorhanden ist muss man die Bestände im Blick behalten. „Zielkorridore“ seien eine Maßnahme, denn es gäbe schon fast täglich Wolfsübergriffe in Brandenburg. Da dies auch zu Wildschäden führe seien die Jäger zu Ersatz verpflichtet ohne Eingreifen zu können. Eine weitere Maßnahme könne die Besenderung der Alttiere mit Überwachung deren Flächen per Internet sein.

Selbst der Vertreter der NABU gestand das eine weitere Ansiedlung von Wölfen nicht mehr akzeptabel sei da es bereits jetzt zu Revierkämpfen innerhalb der Wolfspopulationen komme.

Ein anwesender Schafszüchter brachte ebenfalls seine Befürchtung zu den Wolfsbeständen vor.

Herdenschutzhunde seien eine Hilfe aber das Problem seien die Kosten. Dies gelte auch für die Zäunungen. Dazu benötige man zusätzliches Personal was man sich aber nicht leisten könne. Selbst die Politik beschäftige sich seit Jahren mit diesem Thema, was machen wir, wer bezahlt was? Beim Thema Personal vertrat Schmitz-Jersch die Auffassung > wir sind gegen ausländische Arbeitnehmer und Investitionsgesellschaften < Es darf die Frage erlaubt sein wer dann z.B. in Brandenburg den Bauern bei den Obst-und Gemüseernten behilflich ist? Die NABU?

Viele ungelöste Themen stehen noch im Raum: Bestandsregulierungen geschützter Tierarten, Kostenerstattung für Gatterungen, Ersatzzahlungen für Wolfsrisse, Entnahme von Problemwölfen, Herstellung von Rechtsschutz bei Wolfsabschuss u.w.
Es ist zu hoffen das Alle zuständigen Gruppierungen es bald schaffen sich auf einen gemeinsamen Nenner zu verständigen.

Peter-C.Neigenfind
JV Bernau







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