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Landesdelegierten Versammlung 4.Mai 2019

Wölfe in Brandenburg auf 500 begrenzen !

Präsident Dr. Wellershoff begrüßte die Delegierten und Gäste auf dem Krongut Bornstedt bei Potsdam. Ministerpräsident Woitke hatte seine Beteiligung abgesagt und der Leiter der Obersten Jagdbehörde/ Landesbetrieb Forst (Lessner)war zwar anwesend wünschte aber anscheinend keine persönliche Vorstellung !?
Von Minister Vogelsänger forderte Dr. Wellershoff mehr Unterstützung für Jagd und Jäger. Die Politik zeige sich hier sehr zögerlich.

Minister Vogelsänger würdigte die Arbeit der Jäger aber auch der Jagdhornbläser und sagte weitere Unterstützung zu wie bereits jetzt z.B. beim Bau von Schießständen. Das Wolfsmanagement sei auf gutem Weg, es fehle jedoch noch der gesetzliche Rahmen durch die Regierung. Betreffs Schwarzwild seien Sauenfänge ein weiteres Hilfsmittel, bei Nachtsichtgeräten gebe es Sicherheitsbedenken. Jagd müsse auf jeden Fall eine Perspektive haben. Die Naturverjüngung sollte aus Kostengründen ohne Zäunung möglich sein.

Eine Neuerung der diesjährigen Versammlung war eine Podiumsdiskussion an der Mitglieder von 6 Parteien beteiligt waren. Unter dem Motto:" Quo Vadis Jagd in Brandenburg " stellten sich H.Reuk, H.Dombrowski, Fr. Schwarzenberg, H.Raschke, H.Wiese und H.Götz den Fragen des Moderators.

Allgemeinen Beifall fand der Vorschlag von Dieter Dombrowski ( CDU ) die Wolfsbestände auf 500 zu begrenzen. Allerdings bestand Diskussionsbedarf über die Regulierung der darüber liegenden Tiere. Einhellig war die Auffasung das die Jagd notwendig und die Unterstützung der Jagd und Jäger verbessert werden könnte. Auch die Verwertung von Wildbret als gesundes Nahrungsmittel sollte durch einen höheren Abgabepreis gestützt werden, die Rehwildbestände laut Landesbetrieb Forst aber weiter reduziert werden. Ebenso die Bestände von Waschbär und Marderhund.

In jagdliche Entscheidungen sollten die Jägerschaften unbedingt eingebunden werden, eine Änderung des bestehenden Jagdgesetzes sei nicht notwendig.

Prof. Pfannenstiehl verwies auf die ständig zunehmenden Waldbestände, wo die Frage bestände ob diese notwendig seien. Eine Änderung / Verlängerung von Jagdzeiten auf Schalenwild, auf Wunsch der Forstbehörden, sei abzulehnen.

Notwendige Arbeiten im Forst werden nicht durchgeführt da dem Landesbetrieb Forst das notwendige Personal durch selbst beschlossene Personalkürzungen jetzt fehle.

Zur anschließenden Delegiertenversammlung begrüßte Dr. Wellershoff die 182 anwesenden Delegierten sowie Ehrenpräsident Bethe und Prof. Pfannenstiel.
Bei der anschließenden Totenehrung wurde der im letzten Jahr verstorbenen Weidgenossen gedacht.
Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes teilte Dr. Wellershoff die Einführung einer neuen Software für die Kassierung und Mitgliederverwaltung mit. Diese reduziere Arbeitsabläufe und spare Kosten. In diesem Jahr werden 3 neue Lernort Natur Mobile zugelassen wovon 1 bereits ausgeliefert wurde. Dazu Dank an alle ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer aus unseren Verbänden.

Das Wildtiermanagement "Wolf bleibt" Wolf wurde vorgelegt. Eine Eingliederung ins Jagdrecht sei notwendig.
Unser Fördermittelantrag, eingereicht Januar 2018 wurde nach monatelangen Verhandlungen im Dezember 2018 bearbeitet und nach Druck auch noch 2018 ausgezahlt.
Weiterhin erfolgte die Genehmigung die Prüfungsgebühr der Jägerprüfung zu erhöhen.

Die Zusammenlegung von Oberster Jagdbehörde und Landesbetrieb Forst sei ein absoluter Fehler so Wellershoff und viele Mitglieder. Hier werden nun Entscheidungen völlig einseitig für Forst und gegen die Jagd getroffen. Diese Entscheidung müsse revidiert werden.

Das neue Jagdgesetz hat eine weitere Entscheidung pro Forst im Entwurf. Jagdzeit auf alles Schalenwild vom 15.4. bis 15.1. !!! Wo bleibt hier der Tierschutz. Bei weiteren Verlängerungen könne man auf Schonzeiten wohl ganz verzichten.

Die Finanzlage des Verbandes sei absolut befriedigend so der Schatzmeister. Trotz Beitragserhöhung gab es keine nenneswerte Änderung der Mitgliederzahlen. Auch die Rechnungsprüfung ergab keine Mängel.

Das Durchschnittsalter im LJV-Brandenburg liege nunmehr bei 56 Jahren. Nachwuchs daher dringend gesucht.

Zum Abschluss der Versammlung erfolgte die Auszeichnung verdienter Mitglieder des Verbandes. Der Unterzeichner wurde mit der Goldenen Ehrennadel des LJV-Brandenburg ausgezeichnet.

Im parallel verlaufendem Bläserwettbewerb erreichten unsere Jagdhornbläser einen 2. Platz


Peter-C.Neigenfind
JV Bernau




















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