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Wildbiologisches Symposium am 7.9.2013 in Beelitz


Der Landesjagdverband Brandenburg hatte zu diesem Symposium eingelanden und anspruchsvolle Themen vorbereitet.

Leider waren von 120 Meldungen nur 80 Jägerinnen und Jäger aus ganz Brandenburg erschienen !



Die Jagdhornbläsergruppe Hubertusstock vom JV Bernau eröffnete die Veranstaltung.


 

Präsident Dr. Bethe begrüßte Teilnehmer und Gäste.


 

Ulrich Hardt, Leiter der obersten Jagdbehörde,begrüßte die Anwesenden und führte aus das die Wildbestände so hoch wie nie seien. Es bestehe dringender Handlungsbedarf durch Wildschäden in Feld und Forst.

 

Ina Martin vom Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde referierte über die flächendeckende Datenerhebung der Niederwildbesätze in 45 Referenzgebieten Brandenburgs. Der Rebhuhnbesatz ist deutlich abnehmend, nur noch in 20% der Reviere vertreten. Fasane sind noch häufig aber in geringem Bestand anzutreffen. Feldhasen liegen bei einer Bestandsdichte von etwa 6 auf 100 ha, dagegen ist der Waschbärbestand stetig steigend.


Empfehlung für Rebhühner ist die Jagd einzustellen und bei Feldhasen nur Gesellschaftsjagden durchzuführen wenn der Bestand über 20 je 100 ha liegt. Dem Abschuss des "Weihnachtshasen" steht dabei nichts im Wege.

 

Klaus Mordhorst, ehemaliger Leiter des Lehrrevieres Groß Kreutz ermahnte, der Artenschwund im Lebensraum Feld, stehe gegen die Pflicht zum Erhalt eines artenreichen Wildbestandes. Jäger stellen sich nicht gegen die Energiewende sondern gegen die Art der Durchführung. Für die Einrichtung und Erhalt des Lehrrevieres bedankte er sich u.a. bei den beteilgten Behörden, dem Forst, dem JV Brandenburg und der NABU.


 

Friedhelm Schmitz-Jersch von der NABU erläuterte das Interessen des Jagdverbandes und der NABU oft nicht weit auseinander stehen. So seien die Interessen bei den Problemen von Windkraft, Solar, Maisanbau u.w. zu erkennen und sollten auch gemeinsam vertreten werden. Auch die NABU beführworte z.B die Anlegung von Bejagungsstreifen.

 

Dr. Frank Tottewitz führte aus das Schwarz- und Rehwild das dominante Wild in Brandenburg sei. Rotwild verzeichnete in den letzten 40 Jahren aber einen Anstieg um 238%. Durch statistische Erhebungen konnte nachgewiesen werden das die Bestände höher als angegeben sind. Einen Mindestabschuss in der Jugendklasse sei zu fordern. Beim Schwarzwild sei 2008/2009 ein Bestand von 202 Stück auf 10.000 ha ermittelt worden. Hier muß der Bestand dringen gestoppt, besser aber reduziert werden. Die Wildbewirtschafter müßten flexibel reagieren.

 

Dr. Egbert Gleich, ebenfalls vom Kompetenzzentrum Eberswalde, stellte das Äsungsverhalten in den Vordergrund. Gerade in den Wintermonaten (Oktober bis April) sei die verfügbare Äsung für das Wild ein Problem. Dazu kommen noch die Zerschneidung der Lebensräume sowie Störungen durch menschliche Aktivitäten.


 


Als Gast stellte uns Josef Müggli die Jagd in der Schweiz vor. Hier werden Revier- und Patentjagd durchgeführt. Diese ist aber auch nur nach bestehen einer Jägerprüfung mögliche. Das erste Bundesjagdgesetz in der Schweiz wurde 1876 verabschiedet. Es diente aber überwiegend dem Schutz des Wildes. Jetzt wird durch Besucherlenkung in Wald und Flur eine Schutzfunktion erreicht. Eine Besonderheit ist der Schrotschuss bei Gesellschaftsjagden auf Rehwild. Es gibt dabei aber strenge Auflagen. Schussabgabe nur auf ruhig ziehendes oder stehendes Wild bei einer Entfernung von min. 10m und max. 30m. Bei Schneelagen darf ab 1.11. keine Gesellschaftsjagd mehr durchgeführt werden.


Das Problem Wolf ist in der Schweiz nicht so hoch angesiedelt da es nicht die Jäger sondern die Schäfer betreffe.

 

Im Schlusswort verwies Dr. Bethe das Wildschadenregulierung nicht nur bei uns kritisch betrachtet werde. In Tschechien seien die Jäger (Jagdgesellschaften) auch zum Ersatz verpflichtet. Allerdings nur wenn der Landwirt nachweisen kann das er ebenfalls Maßnahmen zur Wildschadenverhütung getroffen habe. Sei keine Einigung möglich entscheide ein Gericht.


Da die Gerichtstermine oft erst 5 - 6 Jahre später beginnen hat sich sicherlich vieles dann schon erledigt. Trotzdem, ohne Dialog mit dem Landwirt gibt es keine Lösung von Wildschäden.

 

Die Jagdhornbläser Hubertusstock beenden den offiziellen Teil.

 

Der Verfasser vermißte in der Veranstaltung die Vertreter  des Landesbetrieb Forst. Speziell die Ergebnisse der Jagdzeitverlängerung auf den Rehbock hätten sicherlich viele Jäger interessiert.


Bei der Beteiligung unserer Jägerschaft dürfte wohl der Tiefpunkt erreicht sein. Außer 6 Jagdhornbläsern waren lediglich 2 Mitglieder des JV Bernau und ein Gast erschienen. Das bei kostenloser Nutzung eines Busses von Eberswalde über Bernau nach Beelitz und zurück. Kommentar ......................... !!

 

Peter-C.Neigenfind



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