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Tatsachen unterschlagen LJV und DJV rufen auf

ohne Worte …


Mit Weidmannsheil und freundlichen Grüßen

Jagdverband Bernau e.V.

Jörg Stendel, Vorsitzender



Von:
pressestelle@jagdschutzverband.de [mailto:pressestelle@jagdschutzverband.de]

Gesendet: Mittwoch, 29. August 2012 14:06
An: joerg.stendel@t-online.de
Betreff: Jagdnetz-Meldung: Tatsachen unterschlagen

 

Deutscher Jagdschutzverband e.V.
Jagdnetz Meldung


Sehr geehrter Herr Stendel,
 

Note 6 für SWR-Sendung "Im Grünen": Eine Veganerin will die Jagd auf ihrem Weinberg-Grundstück verbieten - kassiert aber vom Pächter Wildschadensersatz. Die Redaktion verschweigt das und lässt sogar "pro iure animalis" zu Wort kommen, die der Sekte Universelles Leben nahe steht. Der LJV Rheinland-Pfalz e.V. und der DJV protestieren gegen die tendenziöse Darstellung der Redaktion „Im Grünen“ und rufen dazu auf, sich bei der Redaktion sachlich zu beschweren. Lesen Sie mehr:

 

Tatsachen unterschlagen

LJV und DJV rufen zur sachlichen Beschwerde auf

Tendenziöse Berichterstattung im Südwestrundfunk (SWR): Behauptungen der Winzerin Sarah Maria Gänz, die Antrag auf Austritt der Jagdgenossenschaft gestellt hat, wurden in der Sendung „Im Grünen“ nicht hinterfragt. Pikant dabei: Dem verantwortlichen Redakteur Andreas Heerwig war bekannt, dass die Winzerin Fakten unterschlägt. Der LJV Rheinland-Pfalz und der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) protestieren gegen die unsachliche Darstellung der Redaktion „Im Grünen“.

Kommentarlos durfte Winzerin Sarah Maria Gänz in der SWR-Sendung „Im Grünen“ behaupten, ihr Weingut hätte mit den ansässigen Jägern eine „einvernehmliche Regelung“ gefunden, dass auf ihrem Land nicht mehr gejagt wird. Diese Aussage ist falsch. Der verantwortliche Jagdpächter weist diese Aussage entschieden zurück, denn eine „einvernehmliche Regelung“ sei nie getroffen worden. Noch vor Ausstrahlung der Sendung wies der Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. (LJV) die „Im Grünen“-Redaktion auf diese Tatsache hin, die jedoch im Beitrag völlig unbeachtet gelassen wurde.

Winzerin Gänz behauptete weiterhin im Interview, dass Wildtiere zu ihnen gehörten und dass sie Teil ihrer Lebensgrundlage darstellten. Trotz aller Tierliebe lässt sich die Winzerin aber vom Jagdpächter Wildschaden bezahlen. Das verschweigt sie – geflissentlich? – vor der Kamera. Diese an Zynismus grenzende Haltung wurde im Beitrag ebenfalls nicht hinterfragt, obwohl dies der Redaktion bekannt war. Hätte Redakteur Andreas Heerwig den Jagdpächter in seinem Beitrag zu Wort kommen lassen, wäre eine faire, ausgewogene und sorgfältige Berichterstattung gewährleistet gewesen.

Auch das anschließende Interview mit Harald Hoos von „pro iure animalis“ – eine der totalitären Sekte „Universelles Leben“ nahestehende Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird – ist ein Beleg für die in diesem Fall tendenziöse Berichterstattung der SWR-Sendung „Im Grünen“. Moderatorin Ulrike Nehrbaß gab schon mit ihrer ersten Frage, ob denn die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften „ein Sieg auf ganzer Linie für den Tierschutz“ sei, die Richtung vor. Auch die Harald Hoos zur Verfügung gestellte Redezeit zeigt ein unausgewogenes Bild in der Berichterstattung.

Zum Beitrag geht es hier: www.swrmediathek.de (ab Sendeminute 7:30)

LJV und DJV protestieren gegen die tendenziöse Darstellung der Redaktion „Im Grünen“ und rufen dazu auf, sich bei der Redaktion sachlich zu beschweren.

Kontakt:

Im Grünen

SÜDWESTRUNDFUNK
Mario Schmiedecke
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

E-Mail: mario.schmiedecke@swr.de
             andreas.heerwig@swr.de

Landessenderdirektion Rheinland-Pfalz

SÜDWESTRUNDFUNK
Dr. Simone Sanftenberg
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

E-Mail: simone.sanftenberg@swr.de

Die Behauptung der Winzerin Sarah Maria Gänz, ihr Weingut hätte mit den
ansässigen Jägern eine „einvernehmliche Regelung“ gefunden, dass auf ihrem Land nicht mehr gejagt werde, weist der verantwortliche Jagdpächter entschieden zurück: Eine „einvernehmliche Regelung“ sei nie getroffen worden. (Foto: Screenshot)


IMPRESSUM

Kontakt

Torsten Reinwald
Pressesprecher
Deutscher Jagdschutzverband e.V.
Friedrichstraße 185/186
10117 Berlin

Tel.: 030/2091394-0
Fax.: 030/2091394-30

E-Mail: pressestelle@jagdschutzverband.de

Internet

www.newsroom.de/djv
www.jagd-online.de
www.wild-auf-wild.de



Eingetragen von August | Aufrufe: 2911
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